Office Motivation Talk

Folge #30 - Heute im Talk mit Pamela Klein

November 22, 2023 Sarah Thullner Season 1 Episode 30
Office Motivation Talk
Folge #30 - Heute im Talk mit Pamela Klein
Show Notes Transcript

Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge vom Office Motivation Talk dem Business-Podcast mit Humor und Leichtigkeit.
Mein Name ist Sarah Thullner. Schön, dass du wieder eingeschaltet hast. 

Folge #30 - Heute im Talk mit Pamela Klein
#mithumor
#esdarfleichtsein
#esdarffreudebereiten


Pamela ist Diplom Psychologin und Personal- und Business Coachin. Sie bietet Coachings für weibliche Führungskräfte an, die sich nach mehr Balance zwischen Karriere, Familie, Privatleben und ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen sehnen.

Homepage: www.pamela-klein.com
Instagram: _pamela_klein_
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/pamela-klein-380445135/


Schön, dass du meinem Podcast "Office Motivation Talk" hörst!

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Ich freue mich auf den Talk mit Dir,
Sarah Thullner

Office Motivation Talk! - Der Business-Podcast mit Humor & Leichtigkeit



Sarah
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Office Motivation Talk Heute wieder mit einem Interview Gast. Und ich freue mich sehr, weil wir gerade festgestellt haben, dass die liebe Pamela Klein gleich um meine Ecke ist und wir wussten das gar nicht. Wir kennen uns aus der Online Bubble nenne ich sie ja immer sehr gerne und freue mich sehr, dass wir jetzt so nah und doch so fern sind und diese wunderschöne neue Podcast Folge zusammen aufnehmen. Und liebe Pam, stell dich doch mal kurz vor.

Pam
Ja Hallo zusammen, ich freue mich auch da zu sein. Ähm, ich bin die PAM und biete inzwischen Coachings für weibliche Führungskräfte an, die sich mehr Balance zwischen Karriere, Familie, Privatleben und ihren eigenen Bedürfnissen wünschen. Weil wir Frauen ja oft die Bedürfnisse von uns selbst ganz hinten ran stellen oder sie sogar runterfallen.

Sarah
Oh ja.

Pam
Und ich bin selber Mama von drei Kindern und alleinerziehend. Und deshalb weiß ich, in was für einem wie zerrissen sich Frauen fühlen können, die einerseits für ihren Beruf brennen und andererseits ein schlechtes Gewissen permanent auf der Schulter sitzen haben, weil sie sich so für ihren Job, weil der ihnen so Spaß macht und sie das schlechte Gewissen haben, dass sie für die Kinder nicht zu 100 % da sein können.

Sarah
Das ist natürlich super, dass du im Prinzip ja diese Seite hast, um auch selber nachvollziehen zu können, wie es deinen Klientinnen oder ich weiß nicht, wie du sie nennen willst oder Kundinnen so geht. Daher hast du ja den Alltag. Wie ist es denn für dich so? Wie vereinbarst du das, dass das alles funktioniert? Weil Vorbildfunktion wirst du ja da bestimmt schon sehr groß sein.

Pam
Ich versuche es zumindest, Vorbild zu sein. Ja, es ist schon schwierig. Ich habe mich 2020 selbstständig gemacht. Ich war 18 Jahre in der Personalabteilung in unterschiedlichen Funktionen bei einem großen Automobilbauer hier in der Region wird.

Sarah
Keinem was sagen und dieser Stern ist auch nicht bekannt.

Pam
Und es ist ja schon ein krasser Wechsel von der Angestellten zur Selbständigen. Also definitiv ein krasser Wechsel. Und 2020 ist auch meine Ehe den Bach runter gegangen und es gab die Trennung und plötzlich war ich alleinerziehend. Das heißt, ich bin quasi eigentlich in Teilzeit selbstständig, weil nachmittags die Kinder hier sind, wobei mein Kleinster jetzt zwölf ist und es immer besser wird. Die laufen jetzt alleine. Das ist auch eine Umstellung, muss ich sagen.
Nicht mehr gebraucht zu werden und plötzlich Zeit für sich selbst zu haben, aber erst mal mit der Zeit gar nichts anfangen zu können, weil das auch neu für einen ist. Also man muss sich ständig irgendwie neu erfinden, neue Ziele und Visionen entwickeln. Was will ich jetzt eigentlich, wenn die Kinder dann irgendwann mal aus dem Haus sind? Was mache ich eigentlich mit mir? Da sind wir wieder bei den Wünschen und Bedürfnissen. Von daher Ja, es ist spannend und du hast ja dieses Thema Leichtigkeit im Alltag und das versuche ich auch mit ins Business rüber zu nehmen, weil man sich schon ganz arg unter Druck setzen kann. Du musst jetzt aber und wenn wir ehrlich sind in der OnlineBubble sind ganz viele unterwegs, die dir erklären, wie der Hase läuft und da kannst du dich voll unter Druck setzen. Was habe ich auch am Anfang für Programme gekauft, die zu dem Zeitpunkt für mich noch gar nichts waren. Ich habe also alles Lehrgeld bezahlt, viel Lehrgeld bezahlt für Programme, wo Leute gesagt haben Du brauchst das, du brauchst das, du brauchst das.

Sarah
Jetzt komm, hauen wir das raus, Wir haben mal was raus ins Detail. Was hast du gekauft? Wo du gesagt hast, haste entweder nie gebraucht.

Pam
Den amerikanischen Markt und der Russell Bronson. Ich weiß nicht, ob du den kennst. Der hat damals ein Funnel Away Challenge gemacht. Ich wusste nicht mal, was ein Funnel ist. Aber ich dachte Boah, brauche ich, weil der gut erklärt hat, du brauchst Kunden und die musst du halt durch so einen Trichter füllen führen. Dann habe ich gedacht Ja klar, ich brauche Kunden, kaufe ich war viel zu früh für mein Business, also könnte ich jetzt vielleicht gebrauchen. Zwei Jahre später Ja. Oder drei Jahre später. Aber auf keinen Fall gleich zum Anfang.

Sarah
War das so dein größtes Learning in der Anfangszeit, dass man zu viel von außen sich da ein ich nenne es jetzt mal so beeinflussen lässt.

Pam
Auf jeden Fall.

Sarah
Okay.

Pam
Ja, also ich habe mich auch tatsächlich sieht jetzt niemand. Ich habe eine rosa Brille auf. Ich habe mich mit der rosaroten Brille selbstständig gemacht, hat gedacht, das machen so vieles, kann ich auch und habe aber gedacht, es geht schneller. Jeder erzählt dir ja, es dauert 3 bis 5 Jahre, ein Business aufzubauen. Und ich habe dann aber gedacht Oh, ich habe mir natürlich die Großen angeguckt, die dann schon viel weiter waren als ich und. Bohrt es, was die machen. Das mache ich auch. Aber dass die auch einen Anfangsweg hatten.

Sarah
Von dem sie oft nichts erzählen. Wir lange der vielleicht doch schon geht. Spannend, spannend. Und darf ich noch ein wenig zurückgreifen und mal ins Detail gehen? Hast du dich erst selbstständig gemacht und dann ging die Ehe oder warst du. War das so ein paralleles Ding? Weil das finde ich schon echt parallel. Also Wow.

Pam
Wobei die Ehe fing schon 2016 an zu kriseln und ich habe dann echt krass dran festgehalten. Bis ich 2020 den Mut hatte zu sagen nee.

Sarah
Geht nicht, nicht mehr.

Pam
Weil das ist wahrscheinlich ein anderes Thema auch vielleicht für einen anderen Podcast mal aber als Frau damit klar zu kommen, mit drei Kindern dann plötzlich alleine zu stehen. Also ich hatte ganz viele Ängste, auch initiativ. Definitiv.

Sarah
Und ich glaube, das sind auch Mamas, die jetzt gerade zuhören und sagen ja, das verstehen alle. Also alle verstehen, wenn man das hört. Was das für Ängste sind, kann ich komplett nachvollziehen. Natürlich, Na klar, na klar, Wahnsinn. Aber Hut ab! Also wirklich Hut ab, diesen Mut zu haben, das parallel laufen zu lassen und zu sagen Nee, aber ich gehe jetzt meinen Weg. Ich gehe ihn komplett, egal in welcher Lebensphase. Ich gehe jetzt meinen Weg. Komplett. Hut ab, Pam, Hut ab! Ich glaube.

Pam
Da kommt auch Intuition dazu. Auf, die ich lange nicht gehört habe. Also ich hatte schon länger diese Stimme, so ein Flüstern, was gesagt hat. Boah, 18 Jahre angestellt, war's das jetzt kommt da noch mal was Neues. Und dann habe ich tatsächlich diesen Schaukelstuhl Test gemacht und mich mit 80 Jahren im Schaukelstuhl sitzen sehen und mein Leben quasi Revue passieren. Rückblickend anschauen und habe gedacht, wenn du nicht noch mal was neues machst, beißt du dir dann in den Hintern? Und die Frage konnte ich mir 100 % mit ja beantworten, wenn ich bis zur Rente als Angestellte in dem Unternehmen arbeite. Es war ein tolles Unternehmen. Ich hatte auch eine ganz tolle Chefin, bin immer noch mit der in Verbindung, aber ich wollte mich einfach weiterentwickeln und noch mal meine Flügel ausbreiten. Und das konnte ich dann mit Ja beantworten. Und deshalb bin ich ins kalte Wasser gesprungen.

Sarah
Wahnsinn. Und wie bist du gestartet? Hast du einfach beschlossen So, ich mach das jetzt oder hast du dir jemanden an deine Seite geholt? Wie Wie waren so die ersten Wege? Das alleine oder vielleicht auch nicht alleine Gehens in die Selbstständigkeit.

Pam
Also ich musste erst mal einen Businessplan schreiben. Okay, das wusste ich aber ehrlicherweise nicht, sondern wenn man geht und sich man muss sich am ersten Tag arbeitslos melden. Also ich. Ich bin mit einem Sicherheitsnetz gegangen, weil ich habe eine Abfindung bekommen. Es gab ein Personalabbau Programm und da habe ich quasi eine Abfindung bekommen und bin aus dem Unternehmen raus. Und da muss man sich am allerersten Tag bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden. Und da habe ich schon gesagt, ich möchte mich selbstständig machen und möchte Gründungszuschuss. Und dafür brauchten die einen Businessplan. Und ich hatte von Businessplan noch nie was wirklich gehört, weil wie gesagt, ich habe Psychologie studiert und von BWL nicht wirklich Ahnung und habe gedacht okay.

Sarah
Das braucht man nicht mal BWL studiert haben, ohne die jetzt ins Wort zu fallen. Aber das ist so was, wo überhaupt nicht gelehrt wird, wo, wo wird das gelehrt? Das wird einem nicht mal in der Schule irgendwie kurz erklärt. Was ist denn ein Businessplan? Weil wir das nicht mal im Bereich Wirtschaft in irgendwelchen Bereichen mit drin haben. Das ist echt schade, finde ich immer noch eine große Lücke, die wir gerne im Schulsystem füllen können. Meines Erachtens auf jeden Fall. Andere Baustelle Steuererklärung.

Pam
Würde ich dann auch gleich mal.

Sarah
Anmelden, Nehme ich auch mit rein, schreiben wir hier auch mal.

Pam
So und dann habe ich mir tatsächlich einen Coach gesucht, der mit mir gemeinsam überhaupt mal ein Businessmodell aufstellt. Und welche Zielgruppe möchte ich abdecken? Was will ich überhaupt anbieten? Und mit der ist eine ganz tolle Frau habe ich den Businessplan geschrieben und über die bin ich dann auch in Gruppenprogramm reingerutscht von der Lisa Matula. Ich weiß nicht, ob du die kennst, die kommt aus Essen und die hat sozusagen Businessanfänger in eine Gruppe genommen und. Wir haben uns wöchentlich quasi jeder mit seinen eigenen Themen in Der Mastermind getroffen und die hat sich ganz geduldig Zeit genommen und auch technisch zum Beispiel gezeigt, wie wir die Webseite aufbauen, wie wir es E Mail Marketing einrichten und so eigentlich ja das nebenher. Also mein Kerngeschäft ist ja Coaching. Was kann ich mit ihm im Marketing zu tun also. Aber man braucht es halt, um sich eine Liste aufzubauen und so und darauf den Fokus zu legen, obwohl dein Steckenpferd eigentlich ganz woanders liegt. Ja, das ist so.

Sarah
Und weil ja meistens am Anfang nicht so viel Geld hat, dass man sagen kann also ich hole mir jetzt einen Experte für Marketing, ich hole mein Experte für Social Media noch mal explizit dazu, der dann das auch noch betreut. Den mit dem anderen verfolge ich die klassischen Marketingziele. Wie soll meine Website aussehen und dies und dies und jenes? Und dann hole ich mir noch einen Steuerberater und dann hole ich mir noch dies und jenes und überhaupt ist ja meistens am Anfang nicht möglich, weil man ja meistens nicht so viel Kapital zur Verfügung hat. Ja.

Pam
Also man hat sehr viel Hüte, auf die man abdecken muss. Und ganz ehrlich Steuererklärung oder überhaupt Buchhaltung. Ich hatte von Buchhaltung, von Tuten und Blasen keine Ahnung, keine Ahnung, ist bei mir sofort der Rollladen runtergegangen. Und das erste, was ich mir tatsächlich geholt habe, ist eine Steuerberaterin, der ich jetzt monatlich meine super Sachen zuschicke. Aber wie du sagst Social Media und Newsletter Blog Webseite. Es ist noch genug. Es sind noch genug andere Hüte, die man aufhat neben seinem Kerngeschäft. Eigentlich. Ja und? Und da kann man sich ganz schnell unter Druck setzen, auch durchs Außen.

Sarah
Absolut. Was ist da bei dir passiert? Erzähl mal!

Pam
Ähm, also Ende letzten Jahres ging es mir tatsächlich nicht so gut. Ähm, okay. Mein Immunsystem war aber auch angeschlagen. Es war ja so die Endphase von Corona. Wobei anscheinend kommt es ja wieder. Aber egal, ich war innerhalb von drei Monaten fünf mal krank, aber so richtig ausgenockt, dass ich dachte so muss ich jemand in Burn out fühlen. Oh, ich habe mich zum Beispiel von Instagram auch unter Druck setzen lassen. Also es war ja meine Entscheidung, mich von Instagram unter Druck setzen lassen. Aber so diese Leichtigkeit da mit reinzubringen und zu sagen, wenn ich keine Lust habe zu posten, dann poste ich halt nicht. Ja, aber da kommen ja diese ganzen Instagramcoaches um die Ecke und sagen Du musst am besten fünfmal die Woche posten, wenn es nicht geht, vielleicht nur dreimal und dann aber zur gleichen uhrzeit, damit der Algorithmus erkennt. Und dann solltest du fünf Minuten vorher online sein und 15 Minuten nachher. Und das als Mutter. Wenn du abends also anscheinend meine Zielgruppe ist, Abends um 18:00, ja, da koche ich für meine Kinder, da.

Sarah
Kochst du und ist wahrscheinlich mit deinen Kindern, oder? Na klar, ich habe mich so unter Druck gesetzt.

Pam
Und es geht ja dann auch auf Psyche, obwohl ich ja Psychologin bin.

Sarah
Das ist egal.

Pam
Weil das ja.

Sarah
Eigentlich Du hast keinen Schutzschild davor. Genau. Genau.

Pam
Und da habe ich gedacht nee, also bis hierhin und nicht weiter. Und jetzt poste ich, wenn ich Lust habe.

Sarah
Super und.

Pam
Es gegenüber, was halt meine Posts liest, erkennt, dass meiner Meinung nach auch mit welcher Energie ich poste.

Sarah
Natürlich natürlich und ich bin da. Ich gehe da auch immer noch einen Schritt weiter und sage Du machst das Ganze ja für dich. Und im zweiten Gang erst ist das ja für jemand anders, das heißt, man möchte ja Wissen teilen oder man möchte über sein Angebot erzählen. Und wenn das dann jetzt nicht das richtige Gegenüber trifft, dann ist es halt so, dann wird er dir folgen und dann ist das auch in Ordnung. Dann braucht man diejenigen auch nicht. Und ich bin immer noch ein Fan davon, lieber eine kleine Community zu haben und eine treue Community. Wirklich Interesse an dir als Personen, als was weiß ich. 32.000 Follower, die eigentlich vielleicht nur drauf spielen zu gucken, ob sie heute irgendwas falsch macht oder wie auch immer. Also ja, da bin ich. Da muss ich gestehen, da bin ich immer noch ein Fan davon, Liebe zu sagen. Ja nach Impuls und wie du sagst so schön formuliert hast nach deiner Energie, wird das auch gefühlt. hundertProzentig.

Pam
Ja, ich fand auch deine Deine Podcastfolge zum Thema Sichtbarkeit. Da habe ich erst gedacht, bevor ich sie gehört habe. Du erzählst was, wie man über Social Media sichtbar wird. Aber es geht ja darum zu gucken Wer möchte ich eigentlich sein, Wie möchte ich mich zeigen? Und ich fand das so toll, wie du das erklärt hast, weil das ist genau meins, weil du musst ja authentisch sein, wenn dein Gegenüber erkennt es, ob du authentisch bist oder nicht.

Sarah
Ja, definitiv. Und ich weiß nicht, Du kannst das vielleicht auch aus dem psychologischen vielleicht auch erklären. Das ist doch so, das ist das spürt doch das Gegenüber so dermaßen, dass es merkt so lügt sie mich jetzt gerade an oder spielt sie was vor? Oder was ist es, dass das das Und was macht das dann mit einem Das macht doch einfach keinen. Das schafft doch kein Vertrauen und das will ich doch. Ich will doch vertrauen zu meinen Außenmenschen, die mich beobachten, die mich sehen, die mich spüren, die mir folgen, will ich doch haben. Ich möchte doch, dass sie Vertrauen in mich haben und gerne mit mir im Kontakt sind.

Pam
Allein schon in der Zusammenarbeit. Wenn du zum Beispiel Kunden oder Klienten hast, dann willst du ja, dass die Vertrauen zu dir haben, weil nur dann kannst du gute Arbeit abliefern.

Sarah
Ja, definitiv. Und sag mal, jetzt gehen wir mal einen Schritt weiter. Wie ist es denn jetzt? Wie geht es dir? Wieder gut. Bist du aus dieser, dieser Phase rausgekommen und hast du es aus eigener Energie geschafft, wo du gesagt hast, du hast dich wie fast in einem Burnout gefühlt oder hast du dir da Hilfe geholt?

Pam
Nee, ich war. Also es war tatsächlich so, dass ich Vitamin B12 Mangel und Eisenmangel hatte. Also es kam tatsächlich eine körperliche Komponente dazu. Okay, das heißt, ich habe dann Medikamente aufgebaut, genau um meinen Speicher wieder aufzufüllen. Und psychisch geht es mir wieder top. Ich weiß ja eigentlich auch die ganzen Tools, die ich meinen Klienten mitgeben, wie ich mich da wieder rausziehen kann Und deshalb war das auch eine spannende Erfahrung für mich, da mal rein zu rutschen. Unabsichtlich, um zu gucken, um mitzukriegen, wie sich so jemand fühlt. Weil gut, das lernt man im Studium oder in der Ausbildung, aber man erfährt es nicht am eigenen Leib. Und das ist jetzt mal, auch wenn es eine unschöne Erfahrung war, trotzdem jetzt mal zu wissen, so fühlt sich jemand, kann man sich viel besser in die Leute reinversetzen und dafür auch ein Verständnis entwickeln.

Sarah
Also sagst du im Nachgang eigentlich hatte es was Gutes.

Pam
Also ich glaube ja sowieso, es gibt keine Zufälle, sondern alles hat einen Sinn im Leben.

Sarah
Definitiv.

Pam
Und es ist nicht ohne Grund passiert. Und ich musste einfach oder eher dürfte die Leichtigkeit im Leben wiederfinden. Also was haben wir in den letzten Jahren alles mitgemacht mit Pandemie, mit Lockdown, drei Kinder im Lockdown zu Hause und dann dachtest du okay, Corona ist vorbei und zack kommt der Ukraine Krieg um die Ecke und und da habe ich so gemerkt, die Menschheit ist so kollektiv im Loch. Das war wie so ein bleierner Mantel, der sich über die Erde legt. Und ich habe am Anfang des Jahres gesagt, wir brauchen alle wieder Leichtigkeit und Freude im Leben.

Sarah
Oh schön, das ist eine schöne Formulierung. Und ja, so fühlt es sich an, vor allem diese Leichtigkeit. Ich glaube, dass da haben sich so viele danach gesehnt, diese Leichtigkeit fürs Leben wieder zu bekommen. Ja, total gut. Und da trägst du einen Teil dazu bei mit deiner Arbeit. Und erzähl mal, wie das so bei dir abläuft. Wie wie läuft eine Zusammenarbeit mit Pam ab?

Pam
Also wenn, äh, wenn die Klienten mich kennenlernen, dann ist es erst mal so ein Beschnuppern, um zu gucken Passt die Chemie? Wollen wir miteinander arbeiten? Beidseitig. Also kann ich es mir vorstellen. Kannst du es dir vorstellen? Und dann kommt jeder mit seinen individuellen Fragestellungen. Und die können unterschiedlichster Natur sein. Und das Interessante ist ich habe zum Beispiel eine Klientin, die ist in meinen Augen sehr erfolgreich, selbstständig, selbstständig und verdient sechsstellig im Jahr. Und trotzdem kommt der Imposter und sagt Du kannst nichts, du hast oh wow, fast nichts auf der Pfanne. Und das hat ja jeder von uns. Ich glaube, du kannst dir die Großen angucken. Ja und trotzdem hat es jeder. Und das finde ich so spannend, dass trotz erfolgreichem Business dann doch diese Glaubenssätze hochkommen und immer wieder versuchen, so ja sich durchzumogeln. Und ähm, ja, also es ist spannend, die unterschiedlichen Frauen dabei zu begleiten und dann auch zu sehen, wie sie sich entwickeln und erstarkt aus diesem Coaching rausgehen, das ist so mein Lebenselixier zu sehen, wenn das Coaching vorbei ist, wie stark sie mit beiden Beinen im Leben stehen. Also Sie haben natürlich vorher auch schon mit beiden Beinen im Leben gestanden. Aber natürlich diese Entwicklung zu sehen, wie Sie aufblühen. Vielleicht ist es der richtige Begriff aufblühen, wie Sie aufblühen und rausgehen.

Sarah
Ich stelle mir gerade auch so richtig visuell so eine Rose vor, die so langsam weißt du, erkennst du also, wenn man das mal mit Zeitlupe aufgenommen hat, wie die so langsam aufgeht und wo man denkt und dann ist sie in voller Pracht und sie ist da und sie ist gestärkt und strahlt für alle. Ja, total schön.

Pam
Und, ähm, weißt du, im Garten muss man Unkraut jäten, sonst wird die Rose.

Sarah
Blüht die nicht?

Pam
Ja, genau. Und genauso ist es mit unserem Geist auch da dürfen wir Unkraut jäten, weil sonst können unsere positiven Gedanken nicht aufblühen. Wie viele Gedanken haben wir täglich und wie viele davon sind negativ? Und wenn du da nicht aufpasst, bist du sofort in dieser Abwertungsspirale drin. Und da zu gucken, ein positives Mindset, positive Gedanken in die Dankbarkeit zu gehen, das ist so wichtig, weil was passiert alles in der Welt und im Außen. Und dadurch kann man sich so beeinflussen lassen. Deshalb musst du unglaublich stark sein.

Sarah
Ja, und ich habe so den Eindruck, dass das durch einfach das Ganze, was wir in den letzten Jahren hatten, noch viel mehr Wertigkeit hat. Dass man sich um sich selbst kümmert, dass man wirklich auf das Bewusstsein von einem selber achtet, auf die mentale Gesundheit noch mehr achtet, wie auch auf die körperliche. Weil ich glaube, es ist schneller passiert, dass der Mentalist schlecht geht, als dass körperlich viel passiert. Körper, der kann noch vieles abfangen, der sagt so hey, da kann ich noch ein Weilchen mit leben, da geht das geht noch, ich kriege das ein Jahr hin. Aber wenn du mal sechs Wochen, glaube ich so unter Beschuss lebst. Von negativen Gedanken ist die siebte und die achte Woche nicht mehr gut.

Pam
Also das ist es oft. Es fängt mental an und das kriegen wir aber nicht mit und der Körper hat dann aber nur noch die Chance. Also du, du siehst die ganzen roten Fahnen nicht oder ignorierst sie und der Körper hat dann nur noch die Chance mit Krankheit zu reagieren und dann ist vielleicht Hopfen und Malz verloren. Dann ist es besser, vorher anzusetzen und sich um die seelische Gesundheit mentale Gesundheit zu kümmern.

Sarah
Was ist so deine Erfahrung mit deinen Kundinnen? Trefft ihr euch einmal in der Woche oder wie findet das so bei dir statt? Hat man da so einen gewissen Zeitraum, wo man bei dir bucht und man ist dann keine Ahnung, ein halbes Jahr in Betreuung, sechs Wochen in Betreuung? Wie ist das bei dir?

Pam
Das ist ganz individuell und ich möchte das auch gar nicht vorgeben, weil das viel mit persönlicher Entwicklung zu tun hat. Und es ist ein Prozess und bei jedem anders. Und ich habe zum Beispiel eine Klientin, mit der treffe ich mich monatlich. Ich mache viel online, muss ich sagen, weil es deutschlandweit ist. Und ich hatte auch schon in Budapest jemanden. Ach, spannend. Und dann hatte ich aber auch eine Klientin, die wollte mich jeden Tag sehen. Oh, nicht jeden Tag, jede Woche. Ja, und mit der bin ich tatsächlich durch den Wald gegangen, weil die hat gesagt, wenn ich noch eine Minute länger am Schreibtisch sitze, werde ich aggressiv. Und mit der bin ich in die Natur gegangen. Und das war wirklich eine tolle Erfahrung, weil beim ersten Mal, ich habe einen Hund und bin dreimal am Tag mit dem Hund im Wald unterwegs. Also konditionell kann mir niemand so schnell was vormachen. Ich treffe mich das erste Mal mit der und die ist durch diesen Wald im. Affentempo durch. Es war wirklich eine gestandene Führungskraft. Ich glaube, die hat die Bäume gar nicht wahrgenommen, weil die so in ihrem, äh, in ihrem Doing drin war. Du musst die Aufgaben erledigen, abhaken, also in diesem Managementdenken. Ich habe versucht, mit Der Schritt zu halten und habe Irgendwann habe ich auf die Bremse getreten und gesagt Stopp! Ja, was siehst du denn eigentlich gerade? Die hatten den Wald gar nicht wahrgenommen. Weil wenn man so in seinem Tunnel drin ist.

Sarah
Und das war jetzt eine Aufgabe auf der To Do Liste sozusagen, die muss jetzt abgehakt werden und das im Eilschritt, oder? Genau. Spannend.

Pam
Spannend, da die Entwicklung zu sehen, wie sie dann auch mehr Achtsamkeit entwickelt hat. Mit sich auch. Auch eine Mama mit mit ihren Kindern, mit ihrem Partner und am Ende dann rauszugehen nach dem Coaching, die war eine andere Frau eigentlich, die auch andere Prioritäten gesetzt hat.

Sarah
Zum Teil schön. Total.

Pam
Zum Beispiel Du hattest in einem Podcast Was nervt mich? Hattest du gesagt, wenn der Chef abends klingelt? Ja, warum gehst du ans Telefon? Das hat was mit Grenzen setzen zu tun. Genau. Und auch mal Nein sagen. Aber wir sind oft People Pleaser und machen es jedem anderen recht, nur uns nicht. Und nein sagen lernen ist eine Herausforderung, aber so wichtig, um seine eigenen Grenzen abzustecken.

Sarah
Das ist würde ich total gerne jetzt kurz mal aufgreifen. Hast du uns da also uns, den Zuhörern und mir einen Tipp aus deinem Alltag, wie du sagst, wie man das besser einbauen kann, dieses Neinsagen. Hast du da eine Idee oder irgendwas?

Pam
Mann, man muss ja nicht einfach plump. Wenn einer fragt Kannst du Nö sagen, sondern du. Ich finde es total nett, dass du an mich denkst, aber ich habe momentan so viel selber um die Ohren, dass ich es leider gerade nicht schaffe. Also man kann ja auf eine nette Art und Weise Aufgaben auch mal ablehnen, oder?

Sarah
Es ist sehr unpassend, wenn man. Also ich kenne viele Menschen, die in der Konfrontation Probleme haben. Hast du da eine Idee, wie man vielleicht sagen kann, um sich kurz Luft zu schaffen, um die Gedanken zu sortieren?

Pam
Also durchatmen. Atem ist sowieso ein ganz tolles Tool. Sich auf seinen Atem zu fokussieren. Oft ist es ja so, dass wir sofort reagieren. Also Kinder sind das beste Beispiel. Die Kinder wissen genau, welchen Knopf sie bei dir drücken müssen, damit du an die Decke gehst. Das haben die ja schnell raus. Und da halt nicht sofort zu reagieren und zurückzubrüllen, sondern dir das können drei Sekunden sein, einfach mal, weil dann hat der Kopf Zeit einzuspringen. Es ist ja oft so ein Automatismus und der Kopf ist gar nicht mit dabei. Aber wenn du dem Kopf Zeit gibst einzuspringen, dann kann der sagen Nee, ich brülle jetzt nicht zurück, sondern ich beruhige mich erst mal und betrachte die Situation aus einer anderen Perspektive. Also Perspektivwechsel helfen auch ganz oft. Ja, und einfach Abstand. Und beim Thema Konfrontation, das lässt sich nicht immer vermeiden, bin ich ein Freund von der Gewaltfreien Kommunikation? Das ist so ein vier Schritt Modell, wo man erstmal objektiv, dann dem anderen widerspiegelt, die Situation und dann erklärt, wie man sich fühlt in dieser Situation. Und dann das quasi so formuliert formuliert, dass man sagt ich würde mir wünschen, dass das du das nächste Mal das anders machst oder so, das nimmt so ein bisschen. Den Zündstoff aus dieser Konfrontation raus oder dem den Wind aus den Segeln.

Sarah
Was sich da auch selber lernen durfte, ist diese Ich Botschaften. Wir sind ganz oft. Du schreist mich gerade an anstatt ich komme mit deinem Ton nicht klar. Naja, wir sind immer in diesem Du, Du, Du. Anstatt bei uns zu bleiben und zu sagen ich fühle mich gerade angegriffen von dir. Können wir einfach sagen in fünf Minuten, wenn du dich wieder beruhigt hast und ein und Ausgeatmet hast, dass wir weitersprechen in einer normalen Lautstärke. Und das ist, glaube ich, etwas. Was was man echt lernen darf. Und auch glaube ich sich da genau in solchen Situationen, wenn die einen belasten, auch gerne mal einfach in ein Coaching gehen darf, weil das ich habe es nur so lernen können, weil ich war immer wieder in dieser Reaktionsposition, wo ich dann immer gleich ba ba, ba ba ba, nä und mein Ton wurde dann auch immer genauso energisch wie der von dem Gegenüber und das bringt gar nichts, es bringt überhaupt nichts. Und da bin ich so dankbar, dass das so Menschen gibt wie du, die da einmal zur Seite stehen und sagen Komm, wir schauen uns das erst mal an, was passiert da bei dir? Und du hast vorhin ein Wort, nämlich fallen lassen, was ich schade finde, dass das mit einer kleinen negativen Beachtung ist, nämlich der das Wort Glaubenssätze. Das finde ich nämlich, das ist da auch sehr entscheidend in so einem Prozess, da nämlich auch mal ein paar Glaubenssätze ranzugehen Warum fühle ich mich so schnell angetriggert in einem Streit oder in einer Situation, die mir unangenehm unangenehm wird? Und vielleicht magst du auch zum Thema Glaubenssätze noch was loswerden.

Pam
Ja, das finde ich total spannend, was du gerade sagst. Weil wenn ich mich angegriffen fühle mein Gegenüber ist ja eigentlich ein Spiegel für mich. Danke. Genau. Und dann darf ich die Chance wahrnehmen, bei mir zu gucken, Warum triggert mich das eigentlich gerade so und oft? Nicht immer. Aber oft kommt es aus der Kindheit, dass man als Kind irgendwie die Erfahrung gemacht hat von Lehrern, von Freunden, von Eltern und jetzt als Erwachsene man diese, diese automatische Reaktion trotzdem noch so verinnerlicht hat, obwohl man jetzt erwachsen ist und damit anders umgehen könnte. Die sind halt Glaubenssätze. Ist ein Thema. Wir haben bis zu acht Generationen vor uns, die kennen wir ja gar nicht, die Leute, die acht Generationen vor uns gelebt haben. Aber die haben uns ihre Glaubenssätze in unseren unsichtbaren Rucksack mit reingepackt. Das heißt, wir kennen auch diese Glaubenssätze nicht. Deshalb ist es so ein riesen Thema eigentlich, Glaubenssätze aufzulösen und auch weil sie halt unbewusst sind. Und die dürfen ja erst mal an die Oberfläche geholt werden, um sie uns bewusst zu machen. Und es ist natürlich schwierig, was Unbewusstes bewusst zu machen. Ja, aber es gibt ja auch positive Glaubenssätze, wenn du sagst, das ist so negativ belegt, aber es gibt ja auch Positives, wird immer nur der Fokus auf die negativen, eingrenzenden, limitierenden Glaubenssätze gelegt.

Sarah
Und ich finde es so schade, weil das kann einem so viel helfen. Und es gibt so viele große. Wie soll man sagen, Menschen da draußen, die so viel erreicht haben, die genau das in ihr Leben eingebaut haben und genau da sich davon befreit haben von negativen Glaubenssätzen und ihre positiven zu ihrem Steckenpferd gemacht haben und daraus ihr ihr größtes Gut für ihre Unternehmen gemacht haben. Es ist so spannend, dass wir da immer noch so glauben. Na ja, das ist so eine esoterische Geschichte. Also sorry, wenn ich das jetzt so hart sage, aber das ist es doch, oder? Irgendwie ist es doch da draußen so behaftet.

Pam
Genau. Und Affirmationen wirken tatsächlich, weil die, je öfter du sie wiederholst, gehen die halt ins Unterbewusstsein und damit kannst du. Ich vergleiche das immer mit einem Computer. Du hast eine Festplatte, da sind halt die negativen Glaubenssätze drauf. Programmiert. Die musst du halt runterschreiben, runterschmeißen und drüberprogrammieren mit positiven Glaubenssätzen. Und ja, also ich vergleiche das auch immer so mit einem, mit einem Pfad. Also je öfter du einen Pfad gehst, einen Trampelpfad, desto breiter wird er und irgendwann ist er halt ein richtig breiter Weg. Wenn du jetzt Glaubenssätze aus der Kindheit hast Du bist diesen Pfad so oft gegangen, dass dieser Glaubenssatz leider ein breiter Weg ist, der einmal eine positive Affirmation zu sagen, reicht da nicht. Nein, weil das ist dann auch nur ein kleiner Trampelpfad. Du musst es halt so oft wiederholen, bis dieser positive, diese positive Affirmation auch ein breiter Weg ist. Erst dann hast du es überprogrammiert.

Sarah
Und ich fange da immer gerne mit. Wenn ich versuche, das jemand anders zu erklären, wie das bei mir sich angefühlt hat, fange ich immer gerne mit diesem Du hast doch einen Führerschein. Wie war es denn da? Du hast doch das Fahren auch erst gelernt. Du hast doch auch jemanden. An deiner Seite gehabt, der neben dir saß und gesagt hat Schau mal nach, das hat mal so. Und guck mal, ich habe dir jetzt noch einen Tipp hier halt mal mehr Abstand und jetzt darfst du mal den nächsten Gang schalten und und und. Da haste ja auch jemand an der Seite gehabt, der dir das beigebracht hat. Und ich finde, genau so darf man diesen Weg auch gehen und betrachten und sagen Ja und dann irgendwann wirst du, gehst du alleine los und kannst alleine dein Auto steuern und kannst alleine die Welt mit deinem Auto erkunden. Und das mit voller Leichtigkeit. Und so hat es sich für mich angefühlt, wo ich diesen Weg angefangen habe. Und ich glaube, damit können die meisten was anfangen, weil sie sich das vorstellen können und sich in ihre in ihre Fahrschulstunde wieder zurückversetzen.

Pam
Ja, das ist eine super Analogie und die würde ich mir gerne für meine nächsten Coachings mitnehmen.

Sarah
Super gerne! Bam!

Pam
Jetzt fährst du manchmal über eine grüne Ampel, aber so im Automatismus und du hast noch andere Sachen im Kopf, dass du 10 Meter weiter denkst War die Ampel überhaupt grün?

Sarah
Ja.

Pam
Genau so ins Automatische übergegangen. Und genau so hast du Autofahren gelernt und genauso darfst du das andere auch lernen. Ja.

Sarah
Total gerne. So hat sich das für mich auch in meinem Umfeld ein Verständnis mehr für diesen Weg aufgetan, weil viele wie gesagt leider das irgendwie mit irgendwas esoterischen behaften, wo sie sagen, das ist irgendwas Humbug. Nein, das ist überhaupt nicht und das kann dir so viel Leichtigkeit für dein Leben bringen. Und voll spannend, spannend. Und ich gucke gerade schon auf die uhr und denk Wahnsinn, Pam, wo ist die Zeit geblieben? Es ist unglaublich und es war mir so eine Ehre mit dir jetzt hier so ein bisschen, ich würde es schon fast sagen, ein bisschen zu philosophieren und möchte total gerne noch. Möchtest du noch was sagen? Möchtest du gerne noch was an unsere Zuschauer sagen? Ja.

Pam
Ähm, wo du grad das Thema mit dem Autofahren gebracht hast, wollte ich auch noch ein Beispiel aus einem Coaching mitbringen, weil einer Führungskraft gesagt hat, sie fühlt sich wie ein Formel eins Auto und ist mit Highspeed einfach nur auf der Strecke unterwegs. Und da kommen wir wieder zum Thema eigene Bedürfnisse und Selbstfürsorge. Die hat nämlich keinen Boxenstopp gemacht und mal nach sich geguckt. Und da habe ich gesagt Guck mal, aber ein Formel eins Auto muss an die Box, zum Reifenwechsel, zum Auftanken. Und auch wir dürfen zum Reifenwechsel und auftanken, uns kleine Mini Pausen in den Tag einbauen. Also da geht es nicht einfach nur um Jahresurlaub und sich da zu entspannen. Jetzt sind die Ferien hier gerade vorbei, sondern das auch in den Alltag mitzunehmen und zu gucken was tut mir denn gerade gut, was brauche ich eigentlich? Und da so einen gesunden Egoismus zu entwickeln, auch nach sich selbst zu schauen und wie ein Formel eins Auto sich auch mal erlauben, einen Pitstop einzulegen.

Sarah
Super schön. Es ist echt ein schönes Bild. Ich glaube, jeder kann sich das gerade vorstellen. Und ich weiß von Rückmeldungen, dass einige unserer Zuhörer des Podcast immer im Auto anhören. Deswegen ich glaube, das passt gerade total gut und ich glaube, da treffen wir gerade auf ein paar lachende Gesichter. Wer jetzt im Podcast gerade in seinem Auto anhört voll spannend. Und Pam, ich danke dir vielmals für den Einblick in dein Leben, einen Einblick in dein Business und ich schließe ja den Podcast immer mit meiner Frage ab. Nach drei Hashtags, die entweder du aus dir intuitiv sagst oder die vielleicht auch deine Kunden über dich sagen und würde mich auch freuen, wenn du hier meine Frage beantwortest nach den drei Hashtags und gerne kurz erklärst Eigene Hashtag oder sagen Kunden über dich? Hashtag Nummer eins.

Pam
Äh, Hashtag Nummer eins von Kunden mit Humor.

Sarah
Schön. Oh, wie schön. Okay. Hashtag Nummer zwei.

Pam
Ähm, ich glaube, der ist von mir. Äh, es darf leicht sein.

Sarah
Es darf leicht sein. Super. Hashtag Nummer drei.

Pam
Hashtag Nummer drei ist auch von mir. Es darf Freude bereiten.

Sarah
Wunderbar. Liebe Pam, vielen, vielen Dank, dass du Einblick gegeben hast, dass du dir die Zeit genommen hast, dass du unseren Zuhörern von deiner Arbeit erzählt hast. Und natürlich verlinke ich auch alles von Pam und ihr dürft gerne Kontakt zu ihr aufnehmen. Wenn ihr jetzt Lust habt, mit mir, mit ihr in die Arbeit zu gehen und an euren Glaubenssätzen oder an was auch immer ihr arbeiten möchtet, ihn in den neue Stunde, die Fahrstunde einzusteigen.
SPEAKER: S3
Dann ist sehr gut.

Sarah
Und ich freue mich, wenn du wieder einschaltest zur nächsten Folge vom Office Motivation Talk und wünsche noch einen schönen Tag.