Office Motivation Talk

Folge #28 - Heute im Talk mit Sabine Asgodom

November 08, 2023 Sarah Thullner Season 1 Episode 28
Office Motivation Talk
Folge #28 - Heute im Talk mit Sabine Asgodom
Show Notes Transcript

Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge vom Office Motivation Talk dem Business-Podcast mit Humor und Leichtigkeit. Mein Name ist Sarah Thullner. Schön, dass du wieder eingeschaltet hast. 

Folge #28 - Heute im Talk mit Sabine Asgodom 


#zuversicht
#menschlichkeit
#humor
Spezieller Hashtag #sabineasgodom :-) 


Sabine Asgodom ist Keynote-Speaker, Coach, Trainerin, Autorin, Gründerin und Mitgesellschafterin der Asgodom Inspiration Company

Sabine Asgodom ist wahnsinnig schnell und kreativ- wie ihre Coachingmethode LOKC. Sie stellt die richtigen Fragen, hört die wichtigen Dinge und hat eine Nase für gesellschaftliche und unternehmerische Entwicklungen.


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Schön, dass du meinem Podcast "Office Motivation Talk" hörst!

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Ich freue mich auf den Talk mit Dir,
Sarah Thullner

Office Motivation Talk! - Der Business-Podcast mit Humor & Leichtigkeit




Sarah Thullner
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Office Motivation Talk, dem Business Podcast mit Humor und Leichtigkeit. Heute habe ich ein für mich ganz besonderen Interviewpartner. Auf meiner Wunschliste stand nämlich Sabine Asgodom irgendwann mal interviewen zu dürfen. Und bevor sich Sabine jetzt selber vorstellt, möchte ich ganz kurz sagen, warum ich mir das gewünscht habe, Denn ich habe eine sehr intensive Verbindung zu Sabine, weil meine Mama, glaube ich, gefühlt alle Bücher von ihr schon gelesen hat. Und ich glaube auch sie miteinander eine gute Verbindung hatten. Auch in, glaube ich Zeiten, wo es manchmal vielleicht nicht so leicht im Leben läuft. Und genau das hat so zusammengeschweißt, sodass ich Sabine wirklich als Vorbild für vieles schon in meinem Leben betrachtet und genutzt habe. In ihrer Form von Büchern, die sie schreibt. Und deswegen stand das auf meiner Wunschliste, ein Interview mit Sabine zu führen. Und daher gebe ich jetzt das Wort an dich, liebe Sabine, falls man dich nicht kennt, stell dich doch mal kurz vor.

Sabine Asgodom
Kurz ist gut. Wie viel Stunden haben wir? Zeit? Du?

Sarah Thullner
So viele, wie du sie hast.

Sabine Asgodom
Also, in Kurzfassung. Ich bin Sabine Asgodom, lebe in München, bin gelernte Journalistin und habe auch 25 Jahre lang als Journalistin in Zeitungen und Zeitschriften gearbeitet. Bin seit dem Rest der Zeit, nämlich jetzt 28 Jahren, glaube ich selbstständig als anfangs, als Autorin und Management Trainerin und inzwischen auch als Speaker, wie man so schön neudeutsch sagt. Also ich halte viele Reden auf großen Bühnen und arbeite als Einzelcoach mit einzelnen Menschen, die etwas erreichen, etwas verändern wollen. 

Sarah Thullner
Total schön. Und damit hast du auch schon sehr viel bei mir verändert erreicht. Ich lausche dir sehr gerne bei den Vorträgen. Ich lese deine Bücher unheimlich gerne und da möchte ich auch direkt übergehen. Genau in dein jetziges Buch, das ganz frisch auf dem Markt ist. Sabine wann kam das raus?

Sabine Asgodom
An meinem Geburtstag. An meinem 70. Geburtstag, am 7. 07. dieses Jahres. Und das war auch die die Geschichte dahinter. Ich wurde letztes Jahr im Herbst gefragt von dem Verlag Gräfe und Unzer, ob ich wieder Lust hätte, ein Buch zu schreiben. Und ich hatte eigentlich gar keine Lust. Ich hatte so das Gefühl, ich habe alles gesagt, ich habe keine neuen Gedanken mehr. Ich will auch nicht ein neues Thema noch mal entwickeln. Und dann sagte die Lektorin Ja, wir hatten an so was Kleinteiliges gedacht, und weil kleinteilig, wurde ich aufmerksam, kleinteilig, dachte ich Das kann ich, das geht. Und dann sagte sie Ja, so 50 Lektionen, und ich sagte spontan 50 finde ich jetzt blöd, 70 wäre toll. Und dann habe ich ihr das erklärt und dann haben die innerhalb von einer Stunde zugesagt und wir haben das Konzept gemacht. Und im Januar, Anfang Februar habe ich es geschrieben, abgegeben und kam dann natürlich genau zum 70. Und das war natürlich ein großer Gag und es war eine große, große Freude. Und wie bei allen Büchern habe ich erst mal was von meinem Buch gehabt und jetzt hoffentlich die Leserinnen.

Sarah Thullner
Absolut. Und ich oute mich jetzt mal, liebe Sabine, ich habe nicht einmal 24 Stunden für dieses Buch gebraucht, weil es mich so gefesselt hat. Diese 70 Aha Momente, die du da verfasst hast, die waren so beeindruckend und auch zugleich für einen selbst zureflektierend, weil man aus jeder Geschichte etwas für sich rausziehen konnte. Und da möchte ich direkt mal eingehen in das Ganze. Du lässt sehr tief reinblicken in diesem Buch. Wie kam es dazu?

Sabine Asgodom
Ja, manche Dinge passieren ja, ohne dass man es sich vorher überlegt.

Sarah Thullner
Es kam beim Schreiben.

Sabine Asgodom
So zu schreiben, es kam beim Vorher, beim Konzipieren natürlich auch, weil wenn ich Lektionen in Anführungszeichen, also Erfahrungen aus meinem Leben beschreibe, dann kann ich ja nicht nur Schönwettererfahrungen nehmen, weil das ist albern, das ist doof. Also ich sage mal, wenn ich zu viel über Erfolg lese, kriege ich Sodbrennen. Also das geht mir bei anderen Büchern so und dann habe ich und ich weiß auch von meinen Vorträgen, dass Menschen am heißesten auf die Scheitergeschichten sind, also die gefallen ihnen am allerbesten. Und die ich ja inzwischen auch sehr lustig verpacken kann. Und bei diesem Buch habe ich gedacht, Nee, lustig muss es auch nicht immer sein, es ist zwischendurch ja auch, aber ich schreibe, was mir im Leben geschehen ist. Und was hat das mit? Was hat das dann mit Glücklichsein zu tun? Und die Quintessenz ist im Prinzip Es passieren Dinge, die uns im Augenblick nicht gefallen. Wir machen. Fehler. Wir machen, wir hauen richtig. Ich weiß nicht was daneben, aber es gehört zum Leben. Es ist ein Versöhnungsbuch mit dem Leben und auch das, was da früher schrecklich war. Also die was? Krankheit meines Mannes oder Fehlentscheidungen, die ich getroffen habe. Richtig. Fehler, die ich gemacht habe, haben sich im Nachhinein entpuppt als Bausteine, Mosaiksteine meiner Persönlichkeit. Und ohne diese Erfahrungen wäre ich heute nicht die, die ich heute bin. Und das möchte ich so gerne den Lesern und Leserinnen mitgeben Zaudere nicht verzagen nicht. Vertraue dem Leben. Ja, es passieren Dinge, die ungerecht sind. Ich finde, es gibt so viele ungerechte Sachen in der Welt. Es ist nicht gerecht, wenn jemand krank wird, wenn jemand verliert, den man liebt oder, oder. Nur das Leben ist nicht gerecht oder ungerecht. Es ist. Und wenn wir das verstehen, es ist.

Sarah Thullner
Oh, das ist schön. Es ist genau mein.

Sabine Asgodom
Mein Siegfried hat früher immer gesagt Sag nicht, alles wird gut, sondern alles ist gut. Und dahin zu kommen, dass man das aushalten kann, dass das Leben ist, wie es ist. Das ist, glaube ich, ich sag jetzt mal meine Lebensleistung für mich selber. Und ich wollte das gerne weitergeben, dass Menschen aus der Verzweiflung herauskommen, aus der Opferrolle und auch aus diesem Gefühl. Das Schicksal hat mir übel zugespielt. Also das Schicksal hat das für mich gemacht. Und warum gerade ich? Und darauf gibt es keine Antwort. Die Antwort ist warum jemand anderer oder es sterben jedes Jahr. Ich weiß nicht wie viele zig Millionen Menschen, weil das Leben manchmal einfach ganz schnell vorbei ist. Und dass wir uns auch damit beschäftigen, dass wir über das Leben vor dem Tod nachdenken. Nicht so sehr nach dem Tod und dieses Leben als so einen kostbaren Schatz begreifen und diese Tage nicht wegschenken und diese Stunden nicht verplempern, sondern wirklich dieses Leben leben mit allen Fasern unseres Körpers. Und das ist, meine ich, mein Aufruf Total schön!

Sarah Thullner
Ich habe vor kurzem mal nämlich genau so was gelesen, wo es wieder darum ging, dass wir immer sagen Ja, morgen ist ein neuer Tag, morgen ist ein Tag weniger. Oh Gott und ja, weißt du, und dann habe ich kurz so gedacht Oh, wie theatralisch. Ja, das stimmt. Wie theatralisch. Ja, aber es stimmt schon ein bisschen. Und man muss es ja nicht so theatralisch betrachten. Aber genauso, wie du es gerade gesagt hast, man darf einfach im Jetzt sein. Nimm es jetzt wahr. Nimm jetzt die Sekunde, warte nicht auf morgen und bewahre dir nicht dies und jenes für irgendwann, sondern nehme es jetzt wahr und nehme es auch jetzt auf und versucht da dein Positives rauszunehmen. Auch wie du gerade gesagt hast Leben ist nicht immer super und nicht immer perfekt. Ja, total schön. Also Sabine, aber ich möchte schon nochmal ein bisschen in die Tiefe gehen. Erzähl mal, welche Geschichte ist so besonders bei dir aus der Feder entsprungen?

Sabine Asgodom
Ach, ich muss sagen, wirklich alle. Und ich glaube, es liegt an der Leserin oder am Leser, welche sie als besonders empfinden. Ich könnte mir vorstellen, dass manche sagen Boah, so eine Geschichte, Boah, das hätt ich mich nie getraut zu schreiben. Und für mich war es ganz leicht. Und andere Dinge vielleicht, wo die sagen Oh ja, klar, weiß ich schon. Die haben ja vielleicht mehr, haben mich mehr Kraft gekostet. Also ich habe keine Lieblingsgeschichte in dem Buch. Ich würde dich fragen. Du hast es ja verschlungen. Und da gehe ich dann gerne drauf ein. Welche Geschichte hat dich am meisten berührt? Da können wir dann gerne drüber reden.

Sarah Thullner
Es gab wirklich, wie du sagst, so einige, die ich aber in verschiedenen Lebenssituationen betrachtet habe. Also es gab so Geschichten, die ich auf mein Business übertragen habe. Es gab aber auch Geschichten, wo ich mich als Sarah wahrgenommen habe oder auch als Partnerin, als Ehefrau. Und insbesondere muss ich, muss ich wirklich jetzt hier mal ganz ganz arg gestehen, ist die Geschichte mit dir und Siegfried, wo wir bis auf die letzte Sekunde nicht getankt hat. Oh Gott.

Sabine Asgodom
Ja. Oh, das hat ja, das hat bei dir was getriggert, oder? Ja.

Sarah Thullner
Weil. Weil das die Momente ja auch ab und zu sind, wo ich denke ja, so spiegelt man sich als Partner. Jeder hat so seine eigene Intention, jeder hat so sein eigenes Machen, sein eigenes Bewusstsein und dann ist man aber ein Paar. Und jetzt kommen diese individuellen Erlebnisse und auch Momente zusammen und man ist als Paar da und dann passiert was. Und deswegen lass.

Sabine Asgodom
Uns mal den Zuhörern vielleicht drei, vier Sätze noch dazu sagen, damit die sich das vorstellen können. Also ganz Kurzfassung Ich hatte Siegfried kennengelernt und nach vier Wochen hat er mich eingeladen zu einer Fahrt ins Blaue. Er hat mich abgeholt mit dem Auto und wir sind ins Zillertal gefahren. Das war so Ende März war noch da, lag noch Schnee, war ziemlich kalt und wir sind bis ans Ende des Zillertals gefahren, von München aus, und haben da schön Kaffee getrunken und geredet und geredet. Wir haben uns ja kennengelernt und haben angefangen zu reden und haben nicht wieder aufgehört. Und dann war ein Nachmittag vorbei und da sagt er Lass uns zurückfahren. Ja, gerne. Wir steigen in das Auto ein und ich sehe, als er den Motor an lässt, dass die Tankuhr aufblinkt. Bitte tanken, tanken, bitte tanken. Und dazu muss man wissen ich tanke, wenn halb voll ist. Ich bin da Bin ich absolut. Ich weiß gar nicht hysterisch. Jedenfalls fahren wir los und ich denke Na, er wird jetzt zur Tankstelle fahren. Aber er tat es nicht. Er fuhr an der ersten vorbei, er fuhr an der zweiten vorbei, er fuhr an der dritten vorbei, und da wurde ich langsam nervös. Und ich sagte ihm Möchtest du nicht mal tanken? Und er sagt Wir tanken an der billigsten Tankstelle auf unserem Weg oben auf dem Achenpass. Ich kriege leichtes Herzrasen, Schweißausbrüche und dann fahren wir den Achenpass hoch und Pass heißt es geht steil nach oben und für die Tankuhr heißt das 30201000. Und ich denke, wenn wir hier liegen bleiben, bringe ich ihn um. Es war schon dunkel. Es war bitterkalt auf dieser engen Passstraße. Ich dachte, wenn wir hier stehen bleiben und haben kein Benzin mehr, bringe ich ihn um. Wir fahren, fahren, fahren 0000. Und mit den letzten Tropfen fährt er in die Tankstelle ein, stellt den Motor ab, strahlt mich an und sagt Siehste! Ich kriege einen Schreikrampf. Was heißt hier Siehst du? Bist du wahnsinnig? Ich habe fast einen Herzinfarkt gekriegt. Du hast es doch wohl nicht mehr alle? Das machst du mit mir nicht mehr. Und er sagt nix mehr. Und ich denke Oh Gott, jetzt habe ich es versemmelt. So ein netter Mann eigentlich. Und dann schaut er mich kennenlernphase.

Sarah Thullner
Vier Wochen erst.

Sabine Asgodom
Und sagt Können wir beide uns auf eine Sache einigen? Und ich so? Ja, Äh. Und er sagt Wenn du möchtest, dass ich tanke, dann sag bitte einfach Bitte tanke mir zuliebe und ich werde es tun. Du, da musst du 54 Jahre alt werden, um diesen Zaubersatz zu lernen. Und ich, Ich. Ich bestätige dir, es ist ein Zaubersatz. Sagst du das zu Menschen? Tun Sie es. Außer sie hassen dich und wollen dich fertigmachen. Aber solche habe ich noch nicht erlebt.

Sarah Thullner
Ich stehe dann auf einer anderen.

Sabine Asgodom
Das habe ich noch nicht erlebt. Definitiv. Also in einer Beziehung, die einigermaßen in Ordnung ist, kann der andere darauf eingehen. Weil du nicht sagst, Du bist wohl verrückt, du hast Schuld, immer machst du. Sondern dieser Satz bitte, mir zuliebe. Ja, öffnet die Bereitschaft, etwas zu tun für den anderen, den man ja lieb hat. Also das war für mich eine der wichtigsten Learnings in meinem ganzen Leben und ich habe es öfter mal so gar nicht. Oft musste ich nicht auf zwei, drei Mal ausprobiert, Hat immer funktioniert. Ja, und das war der Beginn einer langen, glücklichen Ehe.

Sarah Thullner
So schön. Und es war so ein ehrlicher Moment. Oder es war so ein absolut ehrlicher Moment. Es war Ihr wart beide so, wie ihr es seid. Ja, und? Und da war es so absolut, dass jetzt, da das Absolute, das.

Sabine Asgodom
War die Basis unserer unserer Liebe, Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit. Ich weiß noch, wir sind mal das erste Mal spazieren gegangen, wo er so den Arm um meine Hüfte gelegt hat. Das war, was ich zwei Wochen später oder vier Wochen später und ich weiß, das war am Domberg in Freising so, sowas vergisst man ja nicht mehr und wir gehen da hoch. Und er sagt Ich merke so und seine Hand so ein bisschen tätscheln, sagt er Na, wir müssen aber auch ein bisschen abnehmen und andere Frauen sagen Nein, was für eine Unverschämtheit! Nein. Und ich wusste, er sagt das, was er denkt. Und ich wusste, er hat recht. Hahaha. Und das war wirklich die, die der Zauber unserer Liebe. Ehrlichkeit sagen, was wir denken, keine Spielchen machen und. Und da wir uns sehr geliebt haben, war das ja 99,9 % auch zauberhaft. Also er war derjenige, der gesagt hat du bist die die Königin der Speaker und das und ich immer so nein, der geht ja noch andere Meck meck meck. Also er hat mir da ganz viel Ehre gegeben, sage ich jetzt mal, und das hat mir sehr gut getan.

Sarah Thullner
Und weißt du, was ich so schön an diesem Bild finde? Das er dich hat so sein lassen wie du bist. Das heißt er hat zwar seine Meinung gesagt von wegen du könntest ja mal Ja ja, aber er hat dich so leben lassen und er hat dich in dem wie du bist so sehr unterstützt und das ist so wunderbar. Und ich glaube, wenn man jetzt sagt Aha, so einen Partner habe ich jetzt nicht an meiner Seite, ist das ja gar nicht das ultimativ ist, sondern einfach sich selbst genauso wert zu schätzen und für sich selbst genauso zu leben und mich selbst so anzunehmen, wie ich bin, ist ja genauso das Wichtige. Wir brauchen ja nicht immer einen Partner als Spiegel dafür, aber es ist natürlich was Schönes und ein schönes Geschenk. Aber ja, ja und die Geschichte wahrnehmen.

Sabine Asgodom
Also das ist das, was ich in dem Augenblick gespürt habe. Er hat es wahrgenommen und er hat wahrgenommen, was ist. Und er hat eben nicht gewertet wie Per Hm, das war nicht abschätzig und ich glaube, das ist das was genau, was du sagst, dass wir lernen können wahrzunehmen, Was ist mit uns selbst? Aber oder auch es wertzuschätzen, genau zu sagen Jawohl, ich habe ein paar Kilo zu viel. Und ich sage mir inzwischen und die haben mir oft geholfen, schlimme Zeiten zu überstehen. Also ich sage mal, bevor die.

Sarah Thullner
Polster, die man manchmal braucht.

Sabine Asgodom
Spritze oder was Schlucke oder sonstige Dinge mache, hat mir mein hat mir meine Polsterung schon auch mal Widerstandskraft gegeben. Und wenn man das so wahrnehmen können, dann hören wir auf, uns ständig abzuwerten. Und das machen ja Frauen ganz viel. Übrigens auch ihre Partner. Ich kann es manchmal nicht hören, wie Frauen über ihre Partner reden. In der Öffentlichkeit ist das immer noch so extrem. Ja, wir werden ja schon eine Viertelstunde vorher da gewesen, aber der hat ja mal wieder nicht immer mit solchen Bemerkungen Oh, und da werde ich so schäbig und dann werde ich so böse. Also wir werden nicht nur uns selbst ab, wir werten andere ab. Im Gespräch über Freundinnen Und wenn ich so was höre, denk ich mir Bitte erzähl mir das gar nicht, sag ich. Ich will das nicht.

Sarah Thullner
Wissen, Ich will das gar nicht hören.

Sabine Asgodom
Und dann weißt du, wenn du nicht dabei bist, redet sie über dich genauso. Und ich glaube, das können wir lernen. Das ist wirklich eine Lektion aus meinem Leben. Hört auf, euch selbst und euch gegenseitig abzuwerten. Weil, wenn du auch bös über eine andere Frau sprichst, wertet dich das selbst mit ab. Und wenn du bös über deinen Partner sprichst, wertet es dich selbst ab, weil jeder dachte warum ist die mit dem Dödel überhaupt noch zusammen? Aber das Schöne erzählen wir ja nicht, dass er der beste Liebhaber der Welt ist oder dass ich jeden Tag einkaufen fährt und deswegen bin ich.

Sarah Thullner
Dir Frühstück ans Bett bringt. Ja.

Sabine Asgodom
Also diese Abwertung ist, glaube ich, ein Grundübel unserer Welt zurzeit. Und es wird verstärkt durch Social Media. Weil du kriegst ja immer abwertende Kommentare, Du kannst ja fast schreiben, was du willst, es wird immer einen oder mehrere Dödel geben, die schreiben aber dann Nein, nein, nein, nein, nein.

Sarah Thullner
Hast du glaube ich ein eigenes Beispiel, wie ich eine Beobachtung hatte mit dem Thema, als du mal gefragt hast, welches Outfit für dich oder.

Sabine Asgodom
Das war witzig. Das war jetzt nicht so böse.

Sarah Thullner
Erzähl das mal kurz. Nein, es war nicht böse, aber es war. Es war sehr spannend. Und es war so bildsprechend im wahrsten Sinne des Wortes für genau das, was du gerade ansprichst. Erzähl doch mal, wie wenn jemand das jetzt nicht mitbekommen hat. Was war das, was du da getan hatte?

Sabine Asgodom
Der Einladung. Als die Buchankündigung rauskam, bekam ich eine Einladung von der NDR Talkshow für den 25. Juni, glaube ich war das. Und so zwei Wochen vorher oder Woche vorher weiß ich gar nicht mehr genau, habe ich mit einer Freundin Outfits anprobiert. Also was sieht auch im Sitzen gut aus? Weil ich habe die Erfahrung, manche Kleider sind im Stehen super, im Sitzen siehst du aus wie so ein Luftballon, oder Ich weiß nicht was Knitter Knitter und so und dann haben zehn.

Sarah Thullner
Kilo auf einmal mehr.

Sabine Asgodom
Gemacht. Dann haben wir von jedem ein Foto gemacht und als ich die Fotos sah, dachte ich Och, das ist doch eine schönes Posting für Insta. Also habe ich die Fotos gepostet und ich habe geschrieben Und jetzt kommt's Was? Was rätst du? Welches Outfit ich gewählt habe? Oder was? Ratet ihr, welches Outfit ich gewählt habe? Eigentlich eine klare Aussage oder total klare Aussage. Welches Outfit habe ich schon gewählt? Es kamen ein, zwei oder 93, ich weiß nicht wie viele.

Sarah Thullner
Es war. Unsauber. Unfassbar viel.

Sabine Asgodom
Nette Süße. Ratschläge, welches ich anziehen soll. Ja, und das war nicht schlimm. Es war ja gar nicht schlimm. Aber ich habe ja. Das habe ich doch gar nicht gefragt. Ich habe gesagt Was glaubst du, welches habe ich gewählt? Aber ganz viele fühlten sich bemüßigt, mir zu raten, welches ihnen am besten gefällt, was ich anziehen sollte. Unbedingt. Unbedingt. Nummer sieben, Unbedingt drei. Eins geht gar nicht. Und das war nicht so lustig. Also überhaupt nicht schlimm. Aber es verführt halt, wenn du gefragt wirst, ja, dann doch bitteschön deine Meinung abzugeben.

Sarah Thullner
Exakt. Und man ist wirklich gar nicht auf das eingegangen, was du geschrieben hast, sondern es war wirklich dieses Oh, ich gebe jetzt meinen Senf dazu. Ich würde das und dies und jenes und Blau passt besser zu deiner schönen blauen Brille.

Sabine Asgodom
Das ist altmodisch und das ist. Ich habe vor, ich hätte das angezogen. Das wäre ja fast eine Beleidigung für mich gewesen. Aber da denken wir nicht drüber nach. Wir freuen uns. Jemand fragt uns Ja. Also, wie gesagt, ich habe es überhaupt nicht übel genommen. Ich fand es total amüsant. Ich fand es nur interessant zu sehen, dass diese Frage das ausgelöst hat.

Sarah Thullner
Wie nimmst du so etwas auch dann in deine Coachings mit über, so dass man so was merkt? Solche Momente, wie gerade das Außen viele Dinge betrachtet. Nimmst du so was gleich mit über und bringst das mit ein?

Sabine Asgodom
Das Coaching habe ich es gelernt. Andersrum. Also ich habe ja gelernt, im Coaching einfach die Klappe zu halten und eben keine Ratschläge zu geben und meine Meinung erst mal ganz nach hinten zu stellen. Und vielleicht in einem Augenblick, wo ich denke, der andere kommt nicht weiter, das so als Idee vielleicht einzubringen. Und da habe ich eben gelernt nicht zu werten, auch nicht über die Menschen, die da vor mir sitzen. Weil wir alle haben so einen Wertungsreflex. Also ich kenne niemanden, der gar nicht wertet. Ich habe gelernt zurückzufahren, sobald ich einen Impuls hatte. Schau dir diesen Menschen einfach mal an, warte mal ab, was da kommt, Halte alles für möglich, halte alles für wünschenswert. Misch dich nicht gleich ein, sondern stell einfach deine Fragen. Hör mal, warum möchte jemand etwas? Wie kommt jemand auf eine Idee, die mir vielleicht absurd erscheint? Weil Menschen sind ja nicht doof. Und das kommt sicher daher, dass wir denken, wir wüssten schon, was für die anderen richtig und gut ist. Das ist genau das Gleiche und das musste ich mir abgewöhnen. Und heute? Privat habe ich schon auch manchmal so einen lockeren Spruch drauf, muss ich ehrlich sagen. Aber ich sage jetzt immer vorweg Wissen Sie, ich bin Coach, ich werte nicht, ich urteile.

Sarah Thullner
Oder, oder. Ein schöner Spruch aus dem Buch Ich bin Sternzeichen Klugscheißer, Aszendent Besserwisser Oder sage ich das richtig?

Sabine Asgodom
Oder andersrum? Egal.

Sarah Thullner
Egal.

Sabine Asgodom
Und das ist schwierig zu total. Das Sternzeichen bist, weil du hast es ja oft auf der Zunge liegen, was du sagen willst und das ist wirklich eine Übungssache. Üben, üben. Und ich habe das gelernt vor ich über 30, 40 Jahren von einem sehr klugen Mann, den ich mal interviewt habe für die Zeitschrift Eltern, das weiß ich noch, da war ich bei Eltern und der hat gesagt, man kann sich abgewöhnen zu werten. Und damals habe ich so gedacht Puh, ja, hier um im Buddhismus vielleicht oder so und ich kann jetzt sagen 40 Jahre später, ja, man kann sich abgewöhnen zu werten, da drin macht es vielleicht noch Kling kling, aber du kannst es einfach hinter die Tür schicken und sagen Warte da! Ja.

Sarah Thullner
Und weißt du, was daraus für mich die schönste Erkenntnis war? Dass man auf einmal Menschen ganz anders begegnet. Wir sind immer so, dass wir sagen Oh, wie sieht der denn aus? Und und mit dem möchte ich nicht reden das der, der hat so ein komisches Outfit oder irgendwie so so, so, so werten wir ja als erstes. Und ich kann dir sagen, aus Netzwerktreffen, wo, wo ich auf einmal merke, wenn du Menschen den Raum gibst, ohne ihre Hülle zu betrachten, nämlich was sie jetzt anhaben oder wie vielleicht manchmal die Mimik auch ist, sondern einfach nur auf das Wort hörst. Kannst du so schöne Gespräche haben, so wunderbar schöne Gespräche, so unbewertet, so total frei und es ergeben sich dann irgendwie immer wieder neue Impulse. Und das ist so schön. Das war für mich das schönste Learning. Das war für mich das Schönste.

Sabine Asgodom
Dieses nicht Wertetraining ist auch ein gutes Mittel gegen Arroganz. Und dazu habe ich ein neues Beispiel, was noch nicht in meinem Buch steht. Ich habe vor, lass uns dran teilhaben. Ja, gerne. Was ich nicht Im März oder so bekam ich eine Mail von zwei Frauen aus München, die hatten irgendwie sich in einer so einer Frauengruppe getroffen, fanden mich beide toll und sie wollten gerne mit mir Kaffee trinken gehen. Und mein erster Impuls Ich bin. War ja klar. Ich gehe jetzt mit jedem Kaffee trinken, der mich anschreibt. Arroganz pur. Dann habe ich einen Tag überlegt und dann kam Gott sei Dank die Empathie durch. Und die sagte also jetzt sei hier mal nicht so arrogant, geh doch mit denen Kaffee trinken, schau doch mal, was passiert. Du hast Zeit, mach das gut. Ich habe denen geantwortet Wir sind Kaffee trinken gegangen. Zwei reizende Frauen. Wir haben uns toll unterhalten. In dem Gespräch sind wir auf das Thema gekommen, dass Frauen in unserem Alter, also zwischen 506070, kaum Gelegenheit haben, tanzen zu gehen. Weil ich gehe ja nicht um zwölf in den Club, selbst wenn ich das wollte, natürlich nicht.

Sarah Thullner
Na ja.

Sabine Asgodom
Und daraus ist eine Idee entstanden. Und die beiden Frauen haben meine Idee aufgegriffen und haben einen Tanzevent für erfahrene Frauen gemacht. Aber wir wollten nicht sagen Schöner 50, über 60 oder so was. Ja, die haben eine fantastische DJane engagiert, eine tolle Location. Wir haben das so überall rumposaunt, dass das ist. Und es waren 70 tanzwütige Frauen da. Und wir haben Du, ich habe. Ich persönlich habe drei Stunden getanzt am Stück. Was? Ich kann keine zehn Minuten joggen, aber drei Stunden tanzen geht und.

Sarah Thullner
Das ist was anderes. Das ist was anderes wie joggen. Das ist pure Lebenslust, hafter Abend.

Sabine Asgodom
Und jetzt machen wir. Im Oktober machen Sie den nächsten. Und da habe ich mir da gedacht Gott sei Dank konntest du deine dumme Arroganz wegschicken und dich einfach drauf einlassen. Und das sehe ich so manchmal bei Menschen, anderen Menschen auch, dass sie sagen was habe ich davon, was bringt mir das? Und das wissen wir vorher nicht. Wie du gerade gesagt hast, lass dich ein auf die Gelegenheit und du kannst die schönsten, wie du sagst, die schönsten Abende deines Lebens verbringen. Ja.

Sarah Thullner
Und so viel erfahren. Wenn wir nicht auf diese Höhle schauen, wenn wir nicht werten, wenn wir nicht, wie du sagst, in so eine Arroganz vielleicht auch leben und unser Bild jemandem auf auferlegen und sagen Ja, aber der ist doch ganz anders. Er passt nicht.

Sabine Asgodom
Das ist schön.

Sarah Thullner
Ja, genau, genau. Und das ist so schön. Das heißt, Tanzen ist dann wieder im Oktober angesagt. Deine große Leidenschaft. Weil ich weiß ja, dass du unheimlich gerne tanzt. Und ist das dann so wirklich mit? Weil wenn du sagst nur Frauen habt ihr ja nicht STANDARD getanzt, ihr habt sozusagen also schön Freestyle sozusagen.

Sabine Asgodom
Genau so, wie ich immer am liebsten getanzt habe und Freestyle heißt. Ich hatte vorher auch meine meine. Wie heißt das im Playlist? Meine Playlist, so heißt das ja neudeutsch meine Playlist geschickt, damit die also Anregungen hatten, was ich für Musik klasse finde. Und das ist zu 80 % Rock. Weil ich bin ja die alte Rock Lady geworden, habe das ja für mich entdeckt, LED Zeppelin und so, also ich finde es einfach toll und die hat ganz viel so richtige, fetzige Rockmusik und wir haben rumgehottet wie die Wilden und mal zwischendurch auch mal einen Schlager. Das geht ja schon auch, aber eher die wilde Musik, die wilde.

Sarah Thullner
Musik. Oh, wie schön. Und zu der wilden Musik bist du ja auch erst, sage ich mal später gekommen. Nicht so, wie manche sagen. Ja, ich bin ein Kind der 80er und deswegen bin ich damit groß geworden. Oder ich bin ein Kind, der keine Ahnung. 70er Und deswegen ist das so Ich bin ein Kind der 60er. Wollte ich nicht sagen, auch wenn es am Anfang erwähnt hast.

Sabine Asgodom
Oder gab es Bully Buhlan und Caterina Valente und und es gab dann natürlich Ende der 60er schon die Rolling Stones, aber das war so weit weg von meinem kleinen Dorf in Niedersachsen, und meine Eltern mochten das ja gar nicht, diese Affenmusik. Und als ich dann später in München war, schon als erwachsene junge Frau, da hatte ich ja dann schnell einen, einen Freund, einen Afrikaner und wir haben nur Blues gehört und Reggae, und das war eine ganz andere Schiene. Und ich fand Rockmusik immer so laut und dirty. Und dann musste ich auch irgendwie Mitte 60 werden, um LED Zeppelin zu entdecken. Und ich habe ein Lied von denen gehört auf YouTube, Stairway to Heaven. Und ich war völlig geflasht. Und ich habe in einer Nacht, So wie du das Buch gelesen hast, habe ich glaube ich 40 mal mir dieses Video angeguckt und dachte immer nur Hammer, Erleuchtung, Erleuchtung, Erleuchtung. Dann habe ich mir natürlich ihre anderen Lieder angehört und seitdem bin ich absolute LED Zeppelin Fan. Ich liebe jedes Lied von denen. Es ist große Musik. Also ich finde wirklich, es ist in der Tradition von Bach. Mozart weiß nicht wem und ich liebe diese Musik, weil sie mir so richtig in die in die Glieder fährt, in die Knochen fährt und da tanze ich besonders gerne lach natürlich.

Sarah Thullner
Also schön. So, so schön. Oh, wie toll. Ja, und was macht das denn mit dir? Gibt dir das Energie für deinen Alltag oder was passiert dann bei dir?

Sabine Asgodom
Ja Energie, Freude, Tiefe Freude. Auch so eine Relativierung des Miesen, was es in dieser Welt gibt auch. Und ich bin Katastrophizer, hatte Siegfried immer zu mir gesagt. Also ich kann mir Katastrophen gut ausmalen, nicht ausdenken, sondern ich kann mir vorstellen, was es in dieser Welt Schlimmes alles kommen wird. Ja, wow, okay. Und diese Musik, die lässt mich das vergessen oder in Relation setzen. Komm. Das ist das, was du ganz am Anfang gesagt hast. Heute ist der Tag und nicht morgen werde ich. Was ich heute nicht mache, werde ich morgen auch nicht machen. Heute beginne ich anders mit Dingen umzugehen. Den heutigen Tag genieße ich. Die heutige Stunde genieße ich. Dieses Lied genieße ich. Ich sitze jetzt meistens im Zug, wenn ich fahre. Ja, nur noch Zug. Ich habe beschlossen, nicht mehr zu fliegen. Innerdeutsch. Und dann habe ich, schaue ich mir die Ohrstöpsel rein und dann höre ich meine Playlist und dann geht es mir einfach gut und dann kann ich alles ertragen und dann kann ich denken und träumen und spinnen. Also für mich ist Musik nichts, wo ich dann zuhöre. Also jemals, wenn ich es öfter gehört habe, sondern es ist für mich so eine, so eine Untermalung von Wohlgefühl. Und dann kommt man auch auf gute Ideen, weil wir brauchen ja eine stressfreie Situation, dass wir kreativ werden können. Und das ist das, was Musik bei mir auslöst. Es löst Stress und dann kann das können die Gedanken fliegen und das Hirn sich drehen und es ist wunderbar.

Sarah Thullner
Und in dieses Erlebnis durfte ich ja damals bei eurem Coaching von Points of View auch komme. Da bin ich erstens das erste Mal in diese, in diese schöne Phase, dieses man kommt zur Ruhe mit einem Lied und so habt ihr mit Points of View ja begonnen. Man hat ein Lied und kommt zur Ruhe. Und das war für mich erste Mal so ein Erlebnis. So wie wir fangen doch jetzt an zu lernen. Ja, wieso hören wir jetzt Musik und und und. Ich liebe Musik. Ich brauche Musik in meinem Leben, Aber das war für mich Konnte. Ich konnte die Kombination nicht hinkriegen. Im ersten Moment habe ich so okay, aber lass dich jetzt einfach drauf ein. Und jetzt schau mal! Und wirklich, Sabine, das war so ein Moment, wo ich gedacht habe Ja, genau so ist es schön. Und so beginne ich zum Beispiel sehr, sehr oft auch meine Tage, dass ich dann doch noch mal mir Musik anhöre und das habe ich so sehr aus diesem, aus diesem Coaching von euch mitgenommen. Komm doch erst mal zu dir, komm mal kurz zur Ruhe und hör dir die Musik an und dann beginne dir den Tag. Beginne dann mit dieser Energie den Tag und ja, total schön. Und das habe ich gedacht, Das muss ich jetzt mal in diesem Moment auch erzählen, weil für dich ja diese Musik und Tanzen und so dieses Zu sich kommen ja so wichtig ist. Und ja, ich lebe es seitdem auch. Ich glaube, das.

Sabine Asgodom
Ist das, warum wir diese Methode, diese Coaching Methode Points of View, die ja nicht von uns ist, die wir quasi erlernt haben, auch wir ist mein Sohn Sammer und ich und er. Vor allem hat das so gut gepasst. Einmal arbeiten mit Fotos natürlich als Grundlage im Coaching, aber eben auch mit diesem Ansatz. Komm erst mal zu dir, nimm dir die Zeit. Also ich habe von meinem Sohn gelernt, geduldig zu sein, weil Geduld war immer meine Baustelle. Ungeduld und der Sammer kann das einfach. Und wie der bei diesem großen Kongress, wo du ja warst bei dem großen Event, sitzen da 100 Leute im Kreis und wie der sagt So, jetzt fangen wir mal an! Jetzt haben wir erst mal Musik und es kam so eine ganz Holi ist das, glaube ich, so eine ganz schöne stille Meditationsmusik. Da dachte ich erst so Oh, hoffentlich werde ich jetzt nicht ungeduldig. Stehen alle auf und gehen. Nein, wir saßen alle da. Und dann ging es los. Und das ist der Effekt, wie du gerade beschrieben hast. Und dann bist du bei dir. Stell mir vor, du machst ein Seminar. Die Leute kommen aus allen Gegenden, tun ihre Koffer noch zur Seite, machen das Handy aus, Setz dich da hin und wollen anfangen und sind noch gar nicht da. Und diese fünf oder sieben Minuten, diese Erwartungsmoment.

Sarah Thullner
Jetzt muss es.

Sabine Asgodom
Losgehen. Was ist? Was soll ich tun? Genau. Und dann wirst du als erstes auf dich zurückgeworfen. Und das finde ich so faszinierend. Ja, und dann bist du bereit. Und dann geht's los. Ja. Ach, schön. Das erinnert mich immer wieder. Das war toll. Das war der Game Changer.

Sarah Thullner
Der Game Changer Day. Und das war ja damals dein. Wie nennt man das? Der Moment, wo du ein anderes Buch The Queen of Fucking Everything ist doch da geboren, Das ist doch genau da geboren. Da hast du doch noch lange drüber überlegt, Was möchtest du in dieses Buch packen und was möchtest du machen? Und ich weiß ganz genau, da war eine Frequenz, da saß du am Nebentisch und dann hast du gesagt Jetzt weiß ich es ja, jetzt weiß ich es. Da ist es ja.

Sabine Asgodom
Ja, also, ich hatte einen Buchauftrag. Ich hatte ungefähr das Thema, aber ich wusste noch nicht, welchen Ansatz ich nehmen soll. Und das finde ich ja faszinierend. Wir wissen ja so viel wir wissen ja, so wir Quatsch sind ja so wahnsinnig klug, wir wissen ja alles. Und ich merke in jedem Coaching, wenn ich selber mitmache. Und ich mache immer mit, wenn wir Ausbildung machen, auch wir haben ja die Coach Ausbildung und dann müssen unsere Teilnehmerinnen immer sich gegenseitig coachen. Sammer und ich machen jedes Mal dieses Coaching auch mit und wenn es das zehnte Mal ist, weil wir wissen, es ist hilfreich, Fragen gestellt zu bekommen. Also neulich hatte ich, habe ich ihn zweimal gefragt Soll ich noch mal wieder ein Buch schreiben? Und dann sagt dieser kluge Junge Ähm, warum wolltest du denn gerne noch mal ein Buch schreiben? Und mir fällt ein, ich möchte noch mal wieder ins Fernsehen. Und dann sagt dieser kluge Junge Gibt es vielleicht andere Möglichkeiten, ins Fernsehen zu kommen, Fernsehen zu kommen? Und sage ich ja, eine eigene Sendung wäre natürlich toll. Und sagt er, kennst du denn jemanden, der dir da helfen könnte? Ich habe ja schon. Es ist so einfach manchmal, aber so hilfreich. Und und das ist halt der Zauber des Coachings und das ist schon in einem guten Gespräch mit einer Freundin oder einem Freund im Ansatz da. Also kannst du natürlich professionellen Coach nehmen, aber schon wenn ein anderer dich fragt, hilft es dir? Sarah, warum möchtest du denn einen Podcast machen? Und dann hat Sahra eine Antwort, dann geht's los.

Sarah Thullner
Dann gibt Sarah die Antwort Weil ich es total schön finde, in dem Moment zu leben wie jetzt, um dieses Gespräch mit dir zu führen und anderen damit mitzuteilen, wie wunderbar die Welt im Jetzt sein kann und was man alles so mit sich nehmen, aufnehmen, erleben darf, wenn man anderen Menschen zuhört und nicht mit Arroganz begegnet.

Sabine Asgodom
Dein Gesicht sehen, Du schmilzt gerade dahin, Du hast so einen träumerischen Ausdruck im Gesicht. Genau darum geht es ja. Schön. Ja.

Sarah Thullner
Und weißt du, und das finde ich so wunderbar am Coaching. Ich finde es so schade, dass das der Wortlaut Coaching so ein bisschen in dieser vergangenen Phase, die nicht so schön in unserem Leben in jedem von unserem Leben namens PC war, dass das so ein Wortlaut mit sich genommen hat. Jeder kann Coach sein. Nein, das finde ich nicht. Das kann nicht jeder Coach sein. Aber jeder, der möchte, dass er was beiträgt, darf sich gerne betiteln, wie er will. Und ich glaube, das ist das Ergebnis daraus. Wir müssen nicht werten. Schon wieder? Was ist ein Coach? Wie definiert sich ein Coach? Was ist das Ergebnis von einem Coaching? Sondern wir dürfen einfach wahrnehmen Was möchte derjenige denn gerne machen? Was möchte er mitteilen? Was möchte er mit dir erreichen? Vielleicht ist es auch ein Weg, wo er dich gerne begleiten will und er nennt es halt Coaching und es wäre vielleicht für jemand anders ein Mentoring. Das ist total. Ja, es ist total egal und das finde ich so schön. Und wie du sagst, wir können so viel aus dem rausnehmen, wenn wir uns mal drauf einlassen.

Sabine Asgodom
Und wir haben gerade so eine blöde Stimmung unter Coaches, dass die sagen Ah, es gibt so viele Verbrecher, Gangster, Betrüger, die das gerade nutzen. Es gibt da so 20.000 € Geschichten, wo sie dir versprechen, du wirst Millionärin und sonst was. Ja, und ich habe.

Sarah Thullner
In sechs.

Sabine Asgodom
Wochen. In drei Tagen. Genau Und. Und dann versuche ich immer, diese verzagten Coaches aufzurichten. Und ich sage Nenne dich bitte trotzdem weiter, Coach, sonst überlassen wir den Betrügern das Feld. Und es gibt auch doofe Rechtsanwälte, betrügerische Rechtsanwälte. Aber kein Rechtsanwalt würde sich dann nicht mehr Rechtsanwalt nennen, oder? Es gibt doch ein.

Sarah Thullner
Schönes, ja schönes Beispiel.

Sabine Asgodom
Die Lehrer, also wir brauchen, müssen dagegenhalten und wir müssen öffentlich werden. Und deswegen feiere ich dich auch für diesen Podcast und für deine Arbeit, Weil wir in die Öffentlichkeit gehen, wie wir zeigen, was Coaching ist. Wir erklären, was Coaching ist, wie wir glauben. Wirklich Coaching ist also gegenhalten, sichtbar werden, Maul aufmachen und dann können die Menschen verstehen, was für ein Schatz Coaching in Wirklichkeit ist.

Sarah Thullner
Oh ja, ja, und das kann in erster Instanz auch einfach nur für sich selbst sein.

Sabine Asgodom
Selbstcoaching genauso gut.

Sarah Thullner
Ja. Also schön. Sabine, Wenn ich auf die Zeit schaue, denke ich Oh nein, wir sind schon wieder fast am Ende. Ich würde es so, so gerne noch viel, viel mehr mit dir unter anderem über das wunderbare Buch sprechen. Aber da kriege ich jetzt gerade so die Überleitung genau hin, denn Sabine ist so sehr, wie ich das Buch verschlungen habe, möchte ich die Chance und Gelegenheit meinen Zuhörern geben, dass sie das genauso verschlingen dürfen. Und deinen wunderbaren 70 Aha Momenten lauschen, lesen. Wie auch immer. Genau. Und möchte an dieser Stelle nämlich mal ausnahmsweise eine Art Verlosung platzieren. Wir haben das vorhin abgesprochen, wir beide. Und in dieser Stelle, liebe Zuhörer, schreibt mir doch mal euren Aha, Moment, den ihr egal wann hattet. Es ist total egal, ob er jetzt war, heute auf der Podcasts vielleicht auch der Aha Moment war oder ob es was in der Vergangenheit liegt oder wie auch immer. Schreibt mir den doch bitte an Podcast sarah tullner.de und ich möchte an dieser Stelle drei von deinen wunderbaren Büchern verlosen und möchte jemanden glücklich machen, der auch schöne Aha Momente mit deinem Buch haben darf.

Sabine Asgodom
Sehr gerne! Tolle Idee.

Sarah Thullner
Und natürlich erwähnt. Sie sind natürlich signiert von Sabine. Das ist ja ganz klar.

Sarah Thullner
So schön. Und Sabine, Mein Podcast endet ja immer mit der Frage nach drei Hashtags, weil ich bin ja in dieser man nennt es doch so salopp Online Bubble unterwegs und da ist ja alles mit Hashtags behaftet. Kannst du einer.

Sabine Asgodom
70-jährigen bitte mal erklären, was ich. Das Wort. Was bedeutet Hashtag eigentlich?

Sarah Thullner
Also Hashtag hat was mit der Sichtbarkeit für das Thema zu tun und bedeutet, wenn ich einen Beitrag auf LinkedIn, auf Instagram oder auf Facebook einer gewissen Zugehörigkeit von der Sichtbarkeit zuordnen möchte, betitel ich ihn mit Kurzwörtern von Hashtags. Denn man kann sich zum Beispiel für das Thema Marketing interessieren und kann nach Marketing suchen. Man gibt zum Beispiel dann in LinkedIn in die Suche einfach nur den Wortlaut Marketing ein und alle Beiträge, die mit dem Hashtag Marketing versehen sind, werden dir angezeigt, ohne dass du Kontakt mit der Person schon hattest, ohne dass du überhaupt irgendwie die Person kennst. Also wenn jetzt zum Beispiel gerade dieses Schlagwort Coaching genommen wird, dann wird alles zum Thema Coaching auf Instagram, auf Facebook, auf LinkedIn angezeigt, wo du halt gerade suchst. Und das ist diese Hashtag Zugehörigkeit. Und so bringt es Sichtbarkeit, So bringt es, man nennt es doch so schön Reichweite und neue Verbindungen und daher versieht man das gerne mit diesen Hashtags. Und das habe ich so ein bisschen als mein Abschluss für meine Podcasts genommen, nämlich dieses Wie, wie will ich gesehen werden, wie will ich nach außen gesucht werden? Und daher diese drei Hashtags. Genau. Und du darfst dir jetzt aussuchen, ob du sagen möchtest Naja, so suchen meine Kunden nach mir oder so möchte ich gerne nach außen gesehen werden.

Sabine Asgodom
Ich fürchte, meine Kunden suchen nach mir immer mit Sabine Asgodom. Von daher bringt es euch nicht so viel. Also lass mich mal kreativ werden. Hashtags. Spontan fällt mir ein, das Wort Zuversicht wäre für mich ein schöner Hashtag.

Sarah Thullner
Nummer eins Wunderschön. Hashtag Nummer zweite.

Sabine Asgodom
Menschlichkeit und.

Sarah Thullner
Menschlichkeit.

Sabine Asgodom
Und der dritte? Humor. Ja, ich glaube, da kann man nicht helfen.

Sarah Thullner
Definitiv kann man dich unter Humor finden. Und ich, Sabine, ich danke dir von Herzen, dass du auf meiner Wunschliste heute den Platz eingenommen hast, Ihn live und in Farbe. Und ich. Vielen Dank für deine Zeit. Die ist ja unser kostbarstes im Jetzt. Ja.

Sabine Asgodom
Danke dir für die Einladung. Es war eine große Ehre, wenn ich denke, wie lange wir uns schon kennen und wie ich so ein bisschen aus der Entfernung deine Entwicklung miterlebt habe. Chapeau!

Sarah Thullner
Oh, herzlichen Dank. Jetzt kriege ich gerade ein rotes Gesicht. Zum Glück ist das nur ein auditive Podcast.

Sarah Thullner
Sabine Ja, vielen Dank. Vielleicht magst du das letzte Wort an unsere Zuhörer geben und noch was Schönes sagen. Holla!

Sabine Asgodom
Wenn du das hier hörst, denke dran, heute ist dein Tag.

Sarah Thullner
Oh, sehr schön. So ist schön. In diesem Sinne, vielen Dank, dass du zugehört hast. Und ich freue mich, wenn du wieder einschaltest. Zur nächsten Folge vom Office Motivation Talk, dem Business Podcast mit Humor und Leichtigkeit. Bis dann.